Über Uns

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Philosophie

Hervorragende Speisen und gute Weine in der ländlichen Idylle eines alten Hofguts.

Das Beste ist uns gerade gut genug. Bei unseren Zutaten achten wir stets auf eine gleichbleibend hohe Qualität. So pflegen wir einen engen Kontakt zu unseren Lieferanten. Uns ist es sehr wichtig zu wissen, was hinter den Produkten steckt – wer sie gefangen, gesät, geerntet hat.

Die Geschichte des Gasthaus Bockenbusch

Das Gasthaus Bockenbusch hat eine lange und außergewöhnliche Vergangenheit. Es wurde zum ersten Mal im Jahre 1756 in Wolperath bei Neunkirchen als Fachwerkhaus erbaut.

Genau 80 Jahre später (1836) entschlossen sich die damaligen Bewohner, Familie Ingerberg, das Haus dort abzubrechen und in Pohlhausen neu zu errichten. Beim Neuaufbau erhielt es neben den Wohnräumen einen Gastraum, der zur Bewirtung Reisender dienen sollte. Schon nach kurzer Zeit hatte sich das Gasthaus Bockenbusch nicht nur bei den Einheimischen einen guten Namen gemacht. So kam es, dass die auf der Strecke Siegburg – Much verkehrende Postkutsche ab 1838 regelmäßig in Pohlhausen hielt, um ihren Passagieren und den Pferden eine kurze Rast zu gönnen.

Im Jahre 1848 heiratet Peter Olligschläger aus Birk in die Familie Ingerberg ein und übernimmt nach dem Tode seines Schwiegervaters den angeschlossenen landwirtschaftlichen Betrieb. Eine Tochter der Eheleute Olligschläger heiratet im Jahre 1870 den aus Hove bei Birk stammenden Franz Rudolf Klein, der kurze Zeit später die Land- und Gastwirtschaft sowie die neu eingerichtete Poststelle übernimmt.

Im Jahre 1873 kommt Franz Rudolf Klein auf die Idee, den im Gasthaus gerne getrunkenen Schnaps selbst herzustellen. Der landwirtschaftliche Betrieb soll ihm dafür die notwendigen Grundstoffe liefern. Er errichtet einen Brennereiraum neben der Gastwirtschaft, erwirbt eine Destillationsanlage und stellt im Jahre 1874 zum ersten Mal den „Bockenbuscher Zwetschgen“ her. Es gelingt ihm, ein Brennverfahren zu entwickeln, das dem Schnaps nicht nur ein besonderes Aroma und eine sanfte Milde trotz der 56 % Alkohol verleiht, sondern ihn auch durch eine leicht bräunliche, zwetschgenähnliche Farbe von allen vergleichbaren Obstschnäpsen abhebt.

„Der Bockenbuscher Zwetschgen“ wird schnell zu einem sehr beliebten und bekannten Schnaps, der aufgrund seines hohen Alkoholgehaltes jedoch vom Wirt nur in limitierter Menge (zwei Glas pro Gast) ausgeschenkt wird. Besondere Gäste erhalten drei Gläser. Obwohl Franz Rudolf Klein Angebote erhält, seinen „Bockenbuscher Zwetschgen“ auch an andere Gasthäuser zu verkaufen, brennt er ihn nur in kleinen Mengen für den eigenen Bedarf. Der „Bockenbuscher Zwetschgen“ bleibt dadurch eine Spezialität des Hauses. Im Lohnbrand wurde jedoch auch Schnaps für andere Gasthäuser gebrannt, worüber eine genaue Buchführung noch heute Aufschluß gibt.

Am 29.08.1908 stirbt Franz Rudolf Klein und das zweite seiner neun Kinder, Johann Klein geb. am 16.10.1877, übernimmt das Unternehmen. Er heiratet im Jahre 1911 die am 07.11.1881 in Hagen bei Birk geborene Christine Schwamborn. Bis zum 1. Weltkrieg führen beide das Unternehmen unverändert fort. Doch nun trifft ein schwerer Schicksalsschlag die weitere Entwicklung der Schnapsherstellung: Die Destillationsanlage wird konfisziert, da die weitgehend aus Kupfer bestehende Anlage zur Munitionsherstellung eingeschmolzen werden soll.

Nach dem 1. Weltkrieg fehlt J. Klein wegen der Inflation das nötige Geld, um eine neue Brennanlage zu installieren. Da jedoch das Gasthaus Bockenbusch ohne den „Bockenbuscher Zwetschgen“ undenkbar gewesen wäre, verkauft J. Klein einen Teil der Rezepturen nach langer Suche an eine kleine Schnapsbrennerei im Schwarzwald, die für die hohe Qualität des Zwetschgenschnaps garantieren kann. Diese Brennerei liefert ihm nun den nach den alten Rezepten hergestellten „Bockenbuscher Zwetschgen“.

Am 13.03.1935 stirbt Joh. Klein und sein Sohn Josef, geb. am 20.12.1912, übernimmt die Gastwirtschaft und die Poststelle und führt die Tradition des Zwetschgenschnaps fort. Nach dem frühen Tod des Josef Klein im Jahre 1954 übernimmt sein Bruder Willi Klein zusammen mit seiner Schwester Elisabeth Stauf, geb. Klein den Betrieb. Auch in ihren Händen lebt die Zwetschgenschnaps-Tradition weiter. Im Jahre 1968 wird das Gasthaus Bockenbusch von Grund auf renoviert. Dabei wird ein Türbalken entdeckt, der aus dem ersten Hausbau im Jahre 1756 hinweist. Im Jahre 1985 werden die Gasträume erweitert und die Gastwirtschaft wird von Elisabeth Staufs Sohn Bruno und seiner Frau Martina übernommen welche widerum seit 2007  von deren Sohn Michael Stauf geführt wird.

Der Raum rechts neben dem Eingang entspricht dem Gastraum, wie er im Jahre 1836 entstand. Der dahinter liegende Raum diente damals als Wohnzimmer. Der kleine Raum links neben der Theke beherbergte früher einen Teil der Brennerei.

 

 

Galerie

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